Cascade Brewery

Nachdem wir uns schön langsam an das tasmanische Bier gewöhnt haben, wollten wir natürlich wissen, wo das himmlische Getränk herkommt. Dafür bietet sich die in Hobart beheimatete Brauerei von Cascade an. Am Montag ließen wir uns dann erklären, wie das Bier hier hergestellt wird. Ich hab zwar nicht alles verstanden, aber beim Bierverkosten war ich dann wieder dick da.

Domi vor der Brauerei

Wirklich unterhaltsam ist der Tick der Australier was Sicherheit und Schilder die darauf hinweisen betrifft. In der Brauerei mussten wir zum Beispiel Schutzbrillen tragen, keiner weiß wozu. Und damit wir nicht verloren gehen, hat jeder ein hübsches Westchen bekommen.

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Wenn man bedenkt, dass ich bis vor wenigen Monaten kein Bier getrunken habe, bin ich jetzt zu einer richtigen "Bierfräsen" worden. Inzwischen ist Bier zu einem Grundnahrungsmittel für mich geworden. Bacardi ist leider fast unerschwinglich: $40 (€24) für eine Flasche ist echt ein Wahnsinn. Aber am Wochenende hat mich die Sucht dann übermannt und i hob ma a Glaserl einizogen: Oh mein Gott war das ein Traum!

Da Max hat am Samstag Geburtstag gehabt, 28 Jahre ist er schon geworden. Des hot natürlich auch gscheid gefeiert werden müssen, was wir auch gemacht haben.

Max Geburtstag

Mount Wellington

Lang genug hat er auf uns herabgeschaut, der Mount Wellington. Mit seinen 1271 m erscheint er uns Österreichern eher als Hügel, der die Bezeichnung "Mount" nicht verdient hat, man muss aber bedenken, dass er direkt am Meer steht und somit doch einen gewaltigen Eindruck auf einen macht. Am Samstag machten wir uns bei strahlendem Himmel auf zur Besteigung von Hobarts Hausberg. Durch dichtesten Urwald gings bei unerträglicher Luftfeuchtigkeit von Fern Tree aus bergwärts.

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Technisch gesehen ist der Anstieg nicht wirklich anspruchsvoll, doch machte uns die Hitze etwas zu schaffen.

Thomas, Jasmin, ich, Domi

Am Gipfel angekommen zeigten wir den Halbschuhtouristen, die mit dem Auto auf den Gipfel gefahren waren, dass wir Vertreter eines Bergvolks sind. Obwohl ich schwer bezweifle, dass auch nur einer wusste, welchem Land man diese Flagge zuordnet. Wurscht is, es war auf jeden Fall ein geiles Gefühl hoch über Hobart zu stehen und die Fahne hochzuhalten.

Für die Farben Rot-Weiß-Rot geh ich bis in den Tod.

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Hoher Besuch

Am Dienstag erhielten wir unseren ersten Besuch: meine Schwester Judith und ihre Freundin Jasmin. Die beiden waren gemeinsam mit Kathi und Nayla den ganzen Februar in Neuseeland unterwegs gewesen und haben die Chance genützt um ein paar Tage in Tasmanien zu verbringen. Zum Glück haben wir genug Platz in der Wohnung um die beiden unterzubringen. Ich wurde ausquartiert und muss bei Domi im Bett schlafen. Naja, mir is wurscht und eam taugts. :)))
Nicht nur durch die Anwesenheit der Mädels, sondern weil wir jetzt endlich eine Küche haben und auch schon ordentlich eingekauft haben, gabs jetzt das erste Mal so richtiges Essen. Nach 14 Tagen Fastfood ist man richtig froh, wenn man wieder mal Messer und Gabel in den Händen hält und damit nahrhaftes Essen (ein fettes, fettes Steak) zu sich nehmen kann. Was die Esskultur betrifft, stehen die Australier den Amerikanern um nichts nach. Banausen!

Judith und Jasmin

Judith und Jasmin werden die wenigen Tage die sie hier sind nützen, um etwas Sightseeing zu machen und sich von ihrem Urlaub erholen und - wie soll es anders sein - um zu shoppen.
An dieser Stelle schöne Grüße an Nayla und Kathi, ihr versäumt echt was!

Bruny Island

In den Sand geschrieben

Am Wochende haben wir endlich Zeit gefunden, aus Hobart zu flüchten und die Umgebung zu erkunden. Als Ziel haben wir uns Bruny Island, eine Insel südlich von Hobart ausgesucht. Max, Domi, Thomas und ich haben dort einen Tag verbracht. Wir sind die ganze Insel abgefahren und haben wunderschöne Buchten und Strände bewundert. Echt eindrucksvoll!

The Neck Beach

Wir freuten uns bereits auf die ersten Kontakte mit der tasmanischen Tierwelt, wurden aber bitter enttäuscht. Wir haben zwar Känguruhs und Pinguine gesehen, Vertreter beider Spezien lagen aber tot auf/neben der Straße. Fällt hier unter "Road Kill".
Die Insel hatte eine Unmenge an Gegend zu bieten, es wohnen lediglich 500 Menschen auf ihr - und an Haufen Schafe.

Ein Hoch dem Domi!

I hab ja gewusst für was ich mir Techniker mitnehme, wenn ich in ein Land gehe, das 16.000 km von Österreich entfernt ist. Da Domi, der alte Hacker hats geschafft und Skype zum Funktionieren gebracht. Herzlichen Dank! Das wird uns ein paar Bier kosten.

Wohnung, Uni und Internet

Endlich!!! Wir haben es geschafft, eine Wohnung ist gefunden. Nachdem wir unzählige Kilometer durch Hobart gelaufen sind, haben wir nun ein Zuhause. Die Wohnung in der Sandy Bay Road ist zwar etwas teuer, dafür ist sie total möbliert und auch die Küche ist sehr gut ausgestattet.

Wohnzimmer


Beides ist keine Selbstverständlichkeit, denn man bekommt hier für den selben Preis absolute Bruchbuden, wo nichts drinnen ist und somit die ganze Einrichtung auch noch gekauft werden muss.
Eingerichtet ist die Wohnung zwar, aber die Möbel sind nicht unbedingt modern, eine 60jährige alleinstehende Frau würde sich bestimmt wohler fühlen. :-) Man kann nicht alles haben. Dafür bietet sich uns vom Wohnzimmer eine wundervoller Blick aufs Meer, dass nur an die 200m weit weg ist.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster

Die Lage ist auch nicht schlecht: 10 min zu Fuss zur Uni bzw. zum Einkaufen und 10 min mit dem Bus ins Stadtzentrum. Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden und unendlich froh, endlich ein einigermaßen geregeltes Leben führen zu können.
Das große Problem, das wir jetzt haben, ist die Verbindung nach Europa! Internet haben wir keines in der Wohnung. Wir dachten, das brauchen wir eh nicht unbedingt, denn auf der Uni gibts eh WLAN. So, jetzt bin ich wieder an dem Punkt, wo ich über hiesige Verhältnisse schimpfen muss und erkenne wie gut es uns in Österreich geht. Das WLAN ist - wenn es verfügbar ist - langsam und mühsam. Der von mir bereits befürchtete worst case ist auch eingetreten: SKYPE FUNKTIONIERT NICHT! aaarggghghh
Naja, wir werden auch dafür eine Lösung finden!
Diese Woche geht die Uni los. Ich hab mirs so gerichtet, dass ich nur drei Tage auf der Uni bin, vorausgesetzt es kommen keine Tutorials dazu. Eigentlich hab ich mir gedacht, ich mach nur zwei Kurse, da habens aber keine Freude gehabt. Naja, dachte ich mir, tu ich ihnen den Gefallen. Daraufhin hab ich fieberhaft nacht einer easy-going-unit gesucht - und tatsächlich eine gefunden: "History 1A" = A bisl europäische Geschichte aus dem 17./18. Jh. Des interessiert mich und ich bin mit keiner unbekannten Materie konfrontiert. Wollte eigentlich "Woodskills" machen, ein Kurs über Holz und Drechslerei. Wär lustig gewesen, da hätt ma a eigenes Möbelstück gemacht, leider hab ich zu der Zeit einen anderen Kurs.
Ansonsten führn ma uns auf, wie es Österreichern gebührt: Wir sind überall dort, wo es gratis Essen und Trinken gibt und versuchen die Weltherrschaft an uns zu reissen - im Bündnis mit einem Altösterreicher - Thomas aus Südtirol!

Geburtstag

Lieber Charly, alles Gute zum Geburtstag! Ich hoffe, du schaust öfters in meinen Blog. Wenn nicht, kannst des jetzt eh ned lesen. Pech gehabt. Den super tollen leichten Schlafsack hab i bis jetzt eigentlich nur umanaund zaht.
I nimm an, dassd da an gscheiden einibreinst auf deinen 24er. Trink eines für mich mit und einen schönen Gruß an d'Mani! See ya.

Hausordnung im Pickled Frog

Unser backpacker hostel wartet immer wieder mit Überraschungen auf:


haha!


Hob des erst nach zwei Tagen entdeckt, hob glaubt i brich nieder wie i des gelesen hab. Godseidaung steh i auf derartige Aktivitäten nicht...
:-)))
Recht viel neues gibts nicht zu berichten, waren gestern fort. War ganz unterhaltsam. Wir wussten nicht recht wohin, daher hat da Domi einfach ein Pärchen angesprochen. Bei uns bekommst da normal eine auf den Deckel. Ganz anders hier: Die haben uns geschnappt und in die nächste Bar geschleppt und uns dort am Türsteher vorbeigebracht. Dort sind wir dann gestanden wie drei bunte Hunde. Unverkennbar keine Einheimischen: Flipflops, kurze Hosen, Sonnenbrand auf da Birn, a Halbe in da Hand... Naja, es dauert noch ein bisschen bis wir Surferboys sind.
:-).

Bier-her

Irgendwie hab ich mir Hobart ganz flach vorgestellt, liegt wahrscheinlich daran, dass der Atlas zweidimensional ist und auch Google Earth nicht alles originalgetreu darstellt. Auf jeden Fall erinnert es stark an San Francisco. Echt fesch!


Bergauf, bergab

Sonne, Strand und Meer

So, heute haben wir etwas Meeresluft geschnuppert. Wunderbar bei 32°. Jetzt wirds mir schon fast zu heiß. Aber keine Angst, ihr braucht nicht allzu neidisch sein, am Montag beginnt es zu regnen.

Baywatch lässt grüßen

Die Wohnungssuche gestaltet sich eher schwierig, darum sind wir etwas unmotiviert.
Unsere derzeitige Unterkunft trägt das ihrige dazu bei. Die Nächte sind die Hölle. Bei der allerkleinsten Bewegung beginnen die Stahl-Stockbetten zu knarren, die Ameisen haben eine Straße über mein Bett gelegt, die Hitze im Zimmer ist ein Wahnsinn und die akustische Belästigung durch die restlichen Backpackers komplettiert das Disaster.
Hab mich dann mit einer Schlaftablette ins Reich der Träume gekickt.

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In Hobart angekommen

Wir sind gestern abend (15.02.) in Hobart angekommen. Der Flug war extrem lang aber im Nachhinein gesehen nicht so schlimm als ich befürchtete. Trotzdem sehr mühsam: Das Umsteigen und Warten und der Schlafentzug. Hab einfach nicht schlafen können im Flugzeug, hab mir daher einen Film nach dem anderen reingezogen und Computer gespielt bis meine Augen so schmerzten, dass nicht einmal das mehr ging. In Sydney angekommen mussten wir einige Stunden auf den Inlandsflug nach Hobart warten. Inzwischen war ich so fertig, dass ich nur mehr schlafen wollte. Leider ging das dann leider nicht, da im Flugzeug entweder der Steward nervte oder die Klimaanlage mich fast erfrieren ließ. Nach nochmaligen Umsteigen in Melbourne erreichten wir endlich Hobart. Der Anblick dieser gemütlichen Stadt und der tollen Umgebung hat uns dann für die insgesamt beinahe 40stündigen Strapazen entschädigt. Nach Fish&Chips und einem Bier haben wir uns in unseren extrem häßlichen Substandard-Jugendherberge zu Bett begeben. Nach einer weiteren mehr oder weniger schlaflosen Nacht - die insgesamt siebte, da ich vor der Abreise schon Schlafprobleme hatte :) - sind wir heute auf Wohnungssuche unterwegs: Nur raus aus diesem Loch!!! Auf unseren Streifzügen durch die Stadt haben wir schon das hiesige Lebensgefühl inhaliert: Alles locker, nur kein Stress.
Sodala, wir müssen jetzt auf die Uni, Kurse checken.
Übrigens: Es hat 30°! :))
Weitere Neuigkeiten gibts bald!

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